Entstehungsgeschichte

Entstehungsgeschichte

Es war einmal…

eine Menschenfrau, die unter dem Namen Barbara Lexa geboren wurde, später privat den Nachnamen Frank annahm, jedoch weiterhin als Barbara Lexa künstlerich tätig war…

Im Juni 2018 ist sie gerade 51 Jahre alt. Sie hat von Kind an mit ihrer Mutter gesungen, gejodelt, hat komponiert und getextet. Sie hat fast zwei Jahrzehnte als Sängerin und Unterhaltungsmusikerin verbracht, danach viele Jahre lang als Liedermacherin und später als Musikkabarettistin das Publikum mit Zungenbrechern und Wortspielereien zum Lachen gebracht. Jede Menge Bücher hat sie verfasst und ihre eigenen Texte und Lieder auf CDs gebannt. Zuletzt entstanden Jodelmantras und Mantras auf Boarisch, passend zu den Jodelkursen, die sie seit 2012 gibt.
Doch etwas in ihr weiß und spürt, dass die Zeit mit dem Publikum vorbei ist, dass die Inhalte ihrer Kurse sich verändern, dass der Fokus nun auf etwas anderes gelenkt wird. Doch worauf? Auf das Miteinander in der Gruppe, auf die Kommunikation untereinander, auf Augenhöhe hat sie schon vieles gebracht. Was wird nach 51 Jahren eines erfüllten, kreativen Künstler-Lebens folgen?
Ihre Urgroßmutter wurde 85 Jahre alt, die Großmutter wurde 87 Jahre alt, ihre Mutter feiert demnächst den 92. Geburtstag. Rein rechnerisch kann Barbara also leicht 95 Jahre alt werden, und hat noch fast die ganze 2. Hälfte ihres Lebens vor sich.

Alles, was mit Publikum, Auftritten, Bühnenarbeit, Unterhaltung und Animation zu tun hat, geht. Sie lässt über die Hälfte ihres bisherigen Schaffens los. Zudem darf ein großer Teil ihrer Besitztümer gehen. Wer braucht schon drei Thermoskannen zwei Toaster und Besteck für 30 Personen? Wozu hatte sie alle Schränke und Kästen voll bis zum Rand?
Genauso lässt sie auch viele alte Muster und Angewohnheiten los, verabschiedet sich in Frieden von Blickwinkeln und Gegenständen, die veraltet sind, ihren Dienst getan haben. Und sie spürt deutlich, dass sich das auch auf ihren Namen auswirkt.

Sie schaut sich ihren Geburtsnamen sehr genau an und erinnert sich daran, dass er in Brasilien bei Freunden von ihr, anders ausgesprochen wird. Da in Brasilien das X nicht „ix“ sondern „shis“ heißt, und wie ein sanftes SH ausgesprochen wird, schreibt sie ihren Namen auf einem Blatt Papier so aus:
Barbara Lesha. Sie liest ihn mehrfach laut und mit Genuss. Danach lässt sie von ihrem Namen jeweils die erste Hälfte weg, so wie sie es auch beruflich und privat mit vielen Themen macht. (Barb) ara + (Le) sha = Arasha. Die Essenz aus 50 Jahren?

Was macht die Essenz der Barbara Lexa? Was macht Arasha?

Sie lässt alles offen. Sie lässt zu, dass sie sich in einem immer größer werdenden Vakuum befindet. Sie lässt gehen, was gehen will und kann. Sie verabschiedet sich von vielem.
Von Dingen, Menschen und Vorstellungen. Ja, vor allem von Vorstellungen und alten Mustern.
Und was kommt dann? Das weiß sie auch im November 2018 noch nicht.
Alles wird sich zur rechten Zeit zeigen und fügen, alles wird ihr gegeben.

Dezember 2018

Es wird klarer. Das Bedürfnis, einen neuen Namen zu bekommen und Arasha zu heißen, bedeutet vor allem, wichtige Teile aus der Vergangenheit abstoßen zu wollen, sie nicht annehmen zu können, wieder nur in eine Maske zu flüchten. Indem die alten, dunklen, unangenehmen Seiten in Liebe angenommen werden und vergeben werden können, zerfällt das Bedürfnis nach einem neuen Namen Stück für Stück. Plötzlich fühlt es sich gut und richtig an, Barbara zu heißen.

Barbara ist wieder da. Neu und klar.

Alles Ungeliebte darf integriert werden und löst sich dann oft ganz von alleine auf, schwebt davon, friedlich und harmonisch.
A.R.A.S.H.A. bleibt als Überbegriff und als Erklärung für den gegangenen Weg der Achtsamkeit, des Richtungswechsels, der Ananda, der Schöpferkraft, der Herzensliebe und des Ankommens.

Mit liebevollen Grüßen,
Barbara