Richtungswechsel

Richtungswechsel

Den Richtungswechsel annehmen

Langsam deutet sich mein neuer Weg an.

Mai 2017: Ich weiß, dass ich einen völlig neuen Weg beschreiten werde, einen, den noch niemand vor mir gegangen ist. Das Einzige, das bleibt ist meine vegane Lebensweise.

Viele Zeichen im Innen und Außen, viele Gefühle, viele Erkenntnisse zeigen mir, dass ich alles loslassen werde und darf.
Die Richtung, die ich spüren kann, deutet auf einen beruflichen Wechsel, einen Ortswechel und viele private Wandlungen.
Ich werde die Bretter, welche die Welt bedeuten, endgültig hinter mir lassen, denn sie sind nicht mehr meine Welt.
Ich werde nur noch Kurse annehmen, die stimmig und heilsam für mich und andere sind. Bühnenarbeit lasse ich los.

Ich verabschiede mich von Vorurteilen, Bewertungen und Egokämpfen.
Ich lasse alles Kriegerische, Machthaberische los. Auch im Bereich der Intimität.

Ich spüre schon lange, dass ich eines fernen Tages aus meiner Heimatstadt weggehe. Ich weiß, dass ich es ruhiger, grüner und natürlicher haben werde. Ich weiß auch, dass ich keine andere Sprache lernen brauche, ich werde hier bleiben. In Bayern, in Deutschland, vielleicht in Österreich?
Noch kann ich es nicht sehen.
Manches kann ich ausschließen: große, lange Reisen durch die ganze Welt, ein spartanisches Leben im Zelt oder immer auf Achse. Dazu bin ich zu sesshaft, zu alt und dazu liebe ich den Basiskomfort einer Toilette und einer Dusche mit warmem Wasser zu sehr.

November 2018: Der Wegweiser steht noch im Nebel, doch ich fühle, dass er schon auf mich wartet.

Ob ich ihn erkennen werde? Ob ich seine Botschaft entziffern kann?

Das Leben ist sehr spannend!