Philosophie

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Kursinhalte und Hintergünde

Wir sagen: „Ich entscheide mich dafür, diese Arbeit in Angriff zu nehmen…“
Und meinen: „Ich wähle diese Tätigkeit und führe sie aus.“
Warum müssen wir das Schwert aus der Scheide ziehen (zum Kampf bereit) um dann einen vermeintlichen Gegner anzugreifen?
Was ist das für ein Gegner? Ist da überhaupt ein Gegner?

Wir sagen: „Es ist ein schöner Wandertag aber es ist sehr heiß.“
Wir können auch sagen: „Es ist ein sehr schöner Wandertag und es ist heiß.“
Oder noch friedlicher: „Es ist ein sehr schöner und heißer Wandertag“.
Warum trennen wir den Wandertag von der Temperatur, wo doch beides zeitgleich stattfindet?

Wir sagen: „Gewalt ist unnötig und wir wollen keine Trauer.“
Wir meinen: „Frieden ist nötig und wir wollen Fröhlichkeit.“
Warum sagen wir nicht das, was wir meinen? Warum sprechen wir in kriegerischen Begriffen, wenn wir etwas Friedliches erreichen wollen?

Wir kommunizieren in Bildern

Was der Verstand mit seinem logischen Denken trotz kriegerischer Ausdrücke zuordnen kann, bleibt dem Herzen verwehrt. Es versteht nur die Bildersprache. Die Worte Gefahr und Frieden erzeugen in uns sehr unterschiedliche Bilder. Die Bilder bleiben auch bestehen, wenn wir sie mit einem kleinen Wort oder einer Vorsilbe wie „un-, kein“ versehen, die selben.
Dadurch ergibtb sich eine Dirkrepanz. Der Verstand ordnet „keine Gefahr“ durchaus friedlich ein. Das Herz sieht immer noch das Wort Gefahr. Dieses Bild ist mit Angst, Unsicherheit, Wut oder Trauer verbunden.

Auf diese Weise sprechen wir im Alltag sehr oft Dinge aus, die wir ganz anders meinen. Deshalb kommen sie bei unserem Zuhörer auch ganz anders an. Das wiederum ist ein weiterer Grund für Meinungsverschiedenheiten und Streit. Jetzt ist die Zeit, dies bewusst und mit wissendem Lächeln zu ändern.

Im Arasha-Wortschatzkurs lernen wir spielerisch,

uns der unterschiedlichen Bedeutungen, der Wortherkunft und der erzeugten Bilder bewusst zu werden.
Wir üben mit verschiedenen Beispielen, selbständig und in der Gruppe.
Manche Wörter ersetzen wir, andere lassen wir ganz weg, und eignen uns so einen neuen, friedlichen Wortschatz an.
Wir achten auf unser Vokabular, und lauschen den Bildern, die es erzeugt.

Achtsamkeit, Rhetorik, Ausdruck, Sprache, Herz und Absicht. ARASHA.

Und weiterhin buchbar: Jodelkurse mit Jodelmantras