Der erste Schritt

Der erste Schritt

Der erste Schritt des Erkennens

Aus der Massenträgheit aussteigen – Beispielgeschichte

Stell dir vor, es ist tiefer Winter und die meisten Menschen gehen mehr oder weniger ferngelenkt und von den Medien manipuliert auf einer breiten, geräumten Straße entlang. Sie gehen dicht an dicht, keiner sieht, was vor den anderen Menschen liegt, weil jeder ohnehin auf sein Smartphone schaut.

Und du fühlst, dass du aussteigen willst. Irgendwohin, wo es wärmer ist, wo du die Sonne sehen und deinen eigenen Weg beschreiten kannst. Du brichst aus, indem du den Kopf hebst, dich umschaust, aus dem gleichmäßigen Menschenzug austrittst und die breite Straße verlässt.

Wenn du diesen Schritt erst einmal getan hast, kannst du dir deinen Weg selbst spuren. Du wirst durch den tiefen Schnee stapfen, schauen, wie du um einen Berg herum und über den Bach kommst, aufpassen, ob vor dir ein Abgrund liegt und dass du dich nicht im Dickicht des Waldes verläufst. Und manchmal kann es passieren, das sich dir eine riesige Felswand in Form von Menschen, die dich beschimpfen oder auslachen oder dir neidisch sind, in den Weg stellt.

Sie alle haben nur diese eine wichtige Botschaft für dich, nämlich dass du jetzt ganz sicher auf deinem eigenen Weg bist. Auf dem Weg, den vor dir noch nie jemand anderes gegangen ist.

Du selbst hast die Verantwortung für jeden deiner Schritte, seien sie noch so klein und niemand wird sie dir abnehmen. Und das ist wunderbar! Denn kaum hast du die steile Felswand umrundet, siehst du die Sonne und sicher auch, wohin dich dein Weg geführt hat. Dann kannst du mit dem ganzen Herzen dazu stehen.