Achtsamkeit

Achtsamkeit

In die Achtsamkeit gehen

Ich habe über viele Jahrzehnte gelernt, mehr und mehr auf alles in mir und um mich herum zu achten. Auf meine Gefühle und Gedanken genauso, wie auf die Regenwürmer, Raupen und Schnecken, die meinen Weg beim Laufen kreuzen, und denen ich immer gerne ans „andere Ufer“ helfe. Ich habe gelernt, auf mich selbst und auf meine Mitwesen zu achten.

Das geht nicht nur in der Stille, ohne Stress, im Urlaub, an einem schönen Sonntag auf dem Balkon, beim Wandern oder Spazierengehen. Das geht immer und in jeder Sekunde deines Lebens – immer im JETZT.
Beobachte dich. Beobachte deine Empfindungen und merke oder notiere dir alles. Schreib auf, was dir gut tut und was dich stört. Nenne alles, was dich wütend macht genauso, wie das, was dein Herz öffnet und womit du dich wohl fühlst.

  • Lausche auf deine eigenen und die Worte der anderen
  • Fühle in dich hinein, welche Musik für dich angenehm ist, und bei welcher du aggresiv wirst.
  • Schau in dein Spiegelgesicht und in die Gesichter deiner Mitmenschen und versuche, darin zu lesen
  • Ändere deine eigegangenen Wege und achte auf alles Neue
  • Achte auf deine Gefühle während verschiedener Tätigkeiten, welche machst du ungern?
  • Höre auf deine Worte. Wie oft sagst du „müssen“? Ich habe mir angewöhnt, das Wort „muss“ aus dem Wortschatz zu streichen. Statt „Ich muss noch Wäsche waschen“, sage ich jetzt „Ich wasche noch die Wäsche.“
  • Wie oft nutzt du Schimpfwörter oder beklagst dich über etwas?
  • Welche Farben trägst du und warum trägst du sie? Weil es Mode ist oder weil du sie so liebst?
  • Wie ist dein Einkaufsverhalten? Kaufst du generell zu viel? Kaufst du viel Fertigware, viel Plastikmüll?
  • Wie trittst du auf? Hört man deinen Schritt meilenweit, weil du mit der Ferse bei jedem Schritt den Boden pflügst oder gehst du leise und achtsam durch deine Welt?
  • Welche Substanzen lässt du in deinen Körper? Wie sehr liebst du deine Synapsen im Hirn und deine Zellen im Körper?
  • Schaust du manchmal die Wolken am Himmel an und erkennst darin Tiere und Muster?
  • Zeigst du dir und anderen, dass du sie magst? Umarmst du oft andere Menschen, und wenn nicht, warum nicht?
  • Benötigst du alle abgeschlossenen Versicherungen und Vereinsmitgliedschaften tatsächlich?

Deine Schöpferkraft hilft dir, das Leben neu zu erschaffen.

Erkenne deine Muster, erkenne die Konditionierungen, die Fesseln und Glaubenssätze. Beobachte dich genau und gehe Stück für Stück weiter in dein neues Leben, indem du mehr und mehr veränderst. Dazu ist Schöpferkraft nötig und hilfreich.